Morgens

Ich schaue mir eine Wohnung an. Sie ist sehr gross. 2 Bäder, 2 Schlafzimmer mit Ankleidezimmer. Grosses Wohnzimmer mit Esszimmer.
Aber der Hammer ist die grosse Dachterasse. Mit Holzplanken. Und: Blick über die Skyline von New York!
Aus dem Kinderzimmer: Blick auf St. Pauls in London!
Aus dem Wohnzimmer: Blick auf den Stadtpark Stuttgart.

Cool wären 3 Türen. Je nachdem durch welche ich rausgehe, bin ich in der jeweiligen Stadt!
Das wäre wirklich HAMMERGEIL!

20 06 05

Habe gerade den Film Final Cut gesehen. Der Film hat mich an folgendes erinnert:
Ideen/Gedanken: Existiere nur ich alleine auf dieser Welt? Alles und alle Menschen um mich herum sind nur ein Konstrukt von… Gott?… der Matrix?… damit ich mich nicht einsam fühle…
Denn nur ich alleine weiss, dass ich lebe. Der ganze Rest kann eine Erfindung sein…

16 06 05

Pflasterteppich

der sturz

man sagt ja immer, dass man im traum bei einem sturz immer kurz vor dem vermeintlichen aufprall aufwacht. ich bin heute erst nach dem aufprall aufgewacht.

der traum spielte in einem hochhaus. die wände waren aus nacktem, lackierten beton, den ich eigentlich sehr mag. er erinnert mich an ein gebäude in dem ich studiert habe, das K1 oder auch „kolleggebäude 1“ in stuttgart in dem die architekturfakultät der universität stuttgart beheimatet ist. ein gebäude das man schnell und einfach als hässlich bezeichnen mag, da es auf den ersten blick eben aussieht wie ein phantasieloser betonklotz, was es eigentlich auch ist, aber einen nach einer weile regelmässiger benutzung durchaus faszinieren kann. denn es ist ungeheuer effektiv und flexibel organisiert, haltbar und effektiv gebaut und unglaublich intelligent erschlossen. es funktioniert, es ist gut benutzbar und solche eigenschaften vermögen durchaus eine eigene schönheit zu entwickeln.

in einem hochhaus wie diesem hielt ich mich im traum also auf. das gebäude im traum strahlte ebenso wie das k2 in stuttgart solidität und geborgenheit aus, ich spürte keinerlei unwohlsein, im gegenteil, obwohl ich mich offenbar in einem höheren stock befand, fühlte ich mich sicher.

einzig ein paar dumpfe, sehr tieffrequente töne beunruhigten mich. und schwingungen. ganz leichte, leise schwingungen, wie man sie manchmal auf brücken wahrnimmt, wenn sie von einem lastwagen befahren werden, oder auf leichteren brücken, die man auch mit sprüngen zu eigenschwingungen anregen kann.

ich kann mich nicht erinnern was ich dort genau tat und obwohl mich die schwingungen bereits leicht beunruhigten, ich fuhr fort damit. irgendwann schaukelten sich die schwingungen bedrohlich in die höhe. das gebäude schaukelte merklich. erste fluchtgedanken reiften in mir. nicht nur im traum, auch in der realität oder besser in wachen phantasien legt man sich ja immer wieder flucht- und rettungspläne zurecht. so bilde ich mir immer ein, über ein eventuell auf mich zurasendes auto einfach drüberspringen zu können, so dass es unter mir hindurchrast und ich dahinter, unverletzt wieder lande. auf so eine fluchtmöglichket hoffte ich auch im traum. es zeichnete sich ab, dass das gebäude umkippen könnte und ich war relativ weit oben. ich stellte mir vor am umkippenden gebäude einfach hinabzulaufen, während es schräg und kurz vor dem einschlag stand. leider war mir diese flucht, erswchütternd realistisch, aber verwehrt. ich war in einem ziemlich kleinen raum eingeschlossen.

ich spürte, dass das haus begann umzustürzten. ich realisierte „das wars dann wohl“ und schloss mit dem leben ab. was für eine phrase, „mit dem leben abzuschliessen“. aber, auch das erschütternd realistisch, was bleibt einem anderes übrig, in einem kleinen abgeschlossenen raum, dessen wände kurz davor sind einen brutal zu zerquetschen? mein leben lief nicht vor meinem inneren auge ab. ich wartete einfach auf den nahen tod, fragte mich ob es schmerzen würde, ob und was ich spüren würde, wie lange mir noch bliebe. mir blieb nicht lange, es ging ziemlich schnell, plötzlich herrschte ruhe, absolute stille. kein schmerz. kein denken mehr, das ende.

ich wachte mit rasendem herzen auf. schockiert und pochend lag ich im bett, zu erschöpft und erschüttert um wirklich wach zu werden. dass ich das eben nur geträumt hatte vermochte mich nicht zu beruhigen, wie sonst wenn man erleichtert aufwacht und realisiert das die wirklichkeit, das echte leben, schön ist und weitergeht, die geborgenheit des eigenen bettes spürt und alles gut ist. mir war den ganzen tag über so, als hätte ich ein stück der traum-realität mit hinüber ins wahre leben mitgenommen, als sei aus dem traum etwas, ein gefühl, eine beklemmung hinübergeschwappt, als sei die beruhigende mauer die die beiden welten normalerweise trennt, löchrig geworden. trotzdem fürchte ich mich nicht vor dem schlaf, nur ein bisschen vor einem erneuten sturz.

(von felix schwenzel)

09 06 05 Morgens

Eine Badezimmereinbuchtung, alles in blauen Bisazza Kacheln, unterschiedliche Blautöne. Über der Badewanne ist ein Bild aus andersfarbigen Bisazzakacheln (Pixelbild). Badewanne mit integrierter Beleuchtung. Transparenter Vorhang (Fadenvorhang).

Ein bronzefarbener Teppich in einem Bronzefarbenem Raum (Teppichwände) mit einer bronzefarbenen Treppe (Wendeltreppe). Der Teppich ist Rund mit einem Notenschlüssel (schwarz) in der Mitte.

07 05 05 Morgens

Ein Einpersonen-Aufzug. Bin kurz rein und gleich wieder raus. Klaustrophobie. Wände aus weissem Teppich. Ca. 1 m tief. 50 cm breit. Am Flughafen. Ganz viel verschachtelte Gänge und Stockwerke.

23 04 05 Morgens

Musste eine Riesenmuschel töten und verspeisen. Die Schale war ganz weich und brüchig. Konnte das Fleisch kaum lösen. Musste es nahezu zerreisen. Hatte das Gefühl, die Muschel schreit vor Schmerz.

30 03 05 Morgens

Mal wieder geflogen. Seit langem…
Erst wurden ich + zwei weitere in einem künstlichen Park von einem Puma (am Anfang Tiger) verfolgt. Wir konnten in einen Baum flüchten und ich schüttelte ihn von einem Ast. Danach konnte ich zu Fuss flüchten, verliess den ‘Park’Raum und betrat eine Firma mit finster dreinblickenden Männern. Für sie hatte ich die Mutprobe bestanden. Aber nun wollten sie mir etwas antun. Also floh ich. Ich flog davon. In ein Kaufhaus. Ich konnte durch eine zerschlagenen Scheibe ins Innere gelangen. Eine Lageretage. Ich suchte und fand den leerstehenden Raum. Aber er war diesmal bewohnt. Jugendliche Penner lagen auf einem grossen Matratzenlager.
Der Heizkörper heizte den ganzen Raum angenehm auf. Ich fragte, ob ich ein paar Tage bei ihnen abtauchen könne. Danach kommt ein Bekannter und will Gruppensex. Aber das wird zu einem neuen, unvollendeten Teil des Traumes.

Gesammelte U-Bahn Erlebnisse:

Da der heutige Vorfall bereits der 4. war, veranlasst mich dies darüber zu berichten:

01 Mailand ca. 17 00 Uhr (2004)
Ich stehe mit einer Freundin in der vollgestopften mailänder U-Bahn. Es ist so voll, dass man wie eine Sardine neben der anderen steht. Nach einer Weile spüre ich ein Drücken an meinem Oberschenkel. Ich achte erst darauf, als es ein zweites Mal passiert. Ich schaue an mir runter und sehe ein Stück Penis unter einer Jacke hervorstehen. Entsetzt schaue ich dem Typen in die Augen und fange an, ihn auf italienisch zu beschimpfen. Er sieht mich mit einem treuherzigen Blick, wie ein Hündchen, an. Ich versuche mich von ihm weg zu bewegen. Er bleibt stehen. Eine ältere Frau sitzt vor ihm. Würde sie ihren Blick heben, würde sie direkt auf sein ausgepacktes Teil schauen. Doch ihr Blick bleibt gesenkt. Ich erreiche meine Freundin. Wir steigen aus. Ich erzähle es M. Er will ihn verfolgen aber ich halte ihn zurück.

02 Mailand ca. 17 00 Uhr (2005)
Ich stehe wieder mit meiner Freundin in der vollgestopften mailänder U-Bahn. Ein Typ steht neben mir, schaut mich mit halbgeschlossenen Augen an und drückt seinen Mittelfinger an meinen Oberschenkel. Ich trete zurück. Sein Finger steht abgespreizt in der Luft. Er schaut mich weiterhin aus halbgeschlossenen Augen an. Meine Freundin betrachtet ihn entsetzt.

03 Potsdam 23 00 Uhr (2005)
Ich sitze nachts alleine mit noch einem Typ der aussteigen will in der U-Bahn. Er steht an der Tür. Er schaut drogenmässig, ist aber ok angezogen. Jung. Schaut mich an und murmelt undeutlich: ‘Kommst du mir mit oder bleibst du da?’ Ich beachte in nicht. Bin mir auch nicht sicher, ob er wirklich mich meint. Er murmelt noch weiteres unverständliches Zeug. Ich beachte ihn nicht. Er wünscht mir einen schönen Abend und steigt aus. Eine Station vor mir.

04 Stuttgart 11 30 Uhr (2005)
Ich laufe zur Treppe die runterführt zur U4. Ich beobachte, wie ein schleimiger Ausländer eine hübsche Schwarze anspricht, die zunächst glaubt ihn zu kennen. Sie bemerkt ihren Irrtum aber gleich und rennt weiter die Treppe runter, er fährt mit der Rolltreppe hoch. Als ich die ersten Stufen erreiche, läuft er neben mir runter. Er dreht sich zu mir und sagt: ‘Hi’ Ich: ‘Du brauchst mich gar nicht erst anquatschen.’ Er: ‘Ich biete dir 23 cm wenn du willst.’ Ich: ‘Lass mich bloss in Ruhe.’ Er: ‘Ok. Schade.’

Ste sagt jetzt, sie wird in der U-Bahn immer hinter mir stehen. Somit wird sie nie belästigt.
Ich werde nur noch mit einer Traube meiner Freunde um mich herum in eine U-Bahn steigen.

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